Mitteilung zu den geplanten Veranstaltungen 2020

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Verschwisterungsvereins,

 

Wir hoffen, dass es Ihnen allen gut geht. Ich wende mich heute auf diesem Wege an Sie, da auch unseren Verein die Pandemie betrifft. Absagen von Großveranstaltungen und Reisebeschränkungen lassen die Veranstaltungen bzw. Fahrten nicht mehr zu.

 

Der Europatag am 09.Mai kann leider nicht auf dem Marktplatz durchgeführt werden.

Die Pandemie zeigt uns, wie wichtig Europa ist. Hilfe über die Grenzen hinweg sind in diesen Zeiten von Nöten. Schließungen der Grenzen sind wir nicht gewohnt. Ein Reisen ist zur Zeit nicht möglich und schon gar nicht über die Grenzen hinweg. Ein Zusammenhalt von Europa ist wichtiger denn je. Nur zusammen können wir diese Pandemie überwinden. Hilfe bei finanziellen Nöten, Hilfe im Gesundheitssektor wie z.B. Beatmungsplätze anbieten für unsere Nachbarn, gemeinsames Entwickeln von Impfstoff usw.

Da uns Europa am Herzen liegt und wir bekennende Europäer sind, werden wir an diesem Tag trotzdem etwas planen. Genaueres werden wir noch hier auf der Seite einstellen.

 

Die Veranstaltung in Medvode Ende Mai wurde abgesagt.

 

Die Weinmeile in unserer Partnerstadt Bad Kösen zu Pfingsten wurde abgesagt.

 

Die Fahrt nach Crest: 40 Jahre Verschwisterung Crest / Cromer / Nidda wurde abgesagt. Es ist geplant, diese Veranstaltung auf nächstes Jahr zu verschieben.

 

Bitte bleiben Sie alle gesund, in der Hoffnung, dass wir uns bald wiedersehen,

 

mit freundlichen Grüßen

 

 

Petra Becker

Vorsitzende des Verschwisterungsvereins Nidda e.V.

Exklusiver Live-Stream - eine Doku von Ingo Espenscheid

Am 09.Mai 1950, um 18:00 Uhr, verkündete der französische AußenministerRobert Schumanns in Paris seinen historischen Plan zur Schaffung eines gemeinsamen Marktes für Kohle und Stahl zwischen Deutschland, Frankreuch und weiteren interessierten europäischen Ländern. Der sogenannte Schumanns-Plan gilt als eine der größten Wendepunkte der europäischen Nachkriegsgeschichte und als Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union. 70 Jahre später, auf die Minute genau, möchte sich das DOKULIVE -Team vor dem großen Europäer und Visionär Robert Schumanns verneigen. In einem exklusiven Live-Steam wird die Dokumentation „70 Jahre Schumann-Plan - wie der 09. Mai 1950 Europa veränderte!“ von Ingo Espenschied präsentiert.

 

Erleben Sie am 9. Mai zum Europatag in einer einzigartigen Zeitreise die Gründungsgeschichte Europas und erfahren Sie, wie in einem wahren Politkrimi die Idee Robert Schumans zur Wirklichkeit werden konnte. Zum Live- Stream gelangen Sie über den folgenden Link:

http://youtu.be/KpuKkZroPVo

Der Film (Dauer: 60 min.)startet um 18:00 Uhr und wird nach der YouTube-Erstausstrahlung bis 20:00 Uhr abrufbar sein.

Brian Hart V

(01.02.1935 – 22.04.2020)

 

Aus der englischen Partnerstadt Cromer erreichte den Verschwisterungsverein Nidda am 23.04. die traurige Nachricht, dass der mehrjährige Vorsitzende der Cromer Twinning Association, Brian Hart, in der vorherigen Nacht im Alter von 85 Jahren infolge des Coronavirus in seinem Heim in Hucknall bei Nottingham verstorben ist.

Brian Hart war ein überzeugter Europäer, der in seiner Amtszeit die Kontakte zwischen Cromer und Nidda besonders intensiviert und gepflegt hat. Als begeistertem Sänger lag sein Hauptaugenmerk  hierbei auf der Idee, gemeinsame Konzerte mit der „Sheringham and Cromer Choral Society“ und dem Gesangverein „Sängerkranz 1839“ e.V. Nidda zu veranstalten. Zahlreiche Projekte, vor allem 2006  die großartige Aufführung von Carl Orffs „Carmina Burana“ unter der Leitung von Volker Bilz, bleiben vielen Menschen in lebhafter Erinnerung.

Brian Hart war ein sanfter, ein leiser Mensch, der aber äußerst strebsam seine Ziele verfolgte und letztlich auch durchsetzen konnte, er war überzeugt von der europäischen Idee, nicht zuletzt, weil er ein konsequenter Advokat der Humanität war und ein aktiver Christ, willens, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Sprachkreisen zusammenzubringen und für die europäische Idee zu begeistern.

Unterstützt wurde er dabei konsequent von seiner Frau Jenny.

Beide besuchten Nidda mehrfach und gewannen durch ihre unaufdringliche, freundliche Art viele Freunde. Für Gäste aus den Partnerstädten und besonders aus Nidda stand ihr Haus in Cromer immer offen.

Zuletzt war Brian Harts Gesundheit sehr angeschlagen und er und Jenny lebten zurückgezogen in einem Heim für Betreutes Wohnen.

Der Verschwisterungsverein Nidda trauert mit seiner Witwe Jenny Hart und allen Freunden in Cromer, die Brian mitnehmen konnte mit seinen Ideen und Handlungen.

Die ihn gekannt haben, werden ihn nicht vergessen und gerne an ihn denken.

Dear Brian,  Rest in Peace!