Liebe Mitglieder und Freunde des Niddaer Verschwisterungsvereins,

 

Sie erhalten mit dieser E-Mail einen Link, mit dem Sie zu einer Umfrage gelangen.

Der Verschwisterungsverein Nidda beteiligt sich an dem EU geförderten Projekt "IMAGINE Next", das von unseren Freunden in der italienischen Stadt Ponte San Nicolo organisiert wird. Es ist die Fortsetzung des Projekts "IMAGINE Europe we want", das 2017 in unserer französischen Partnerstadt Crest stattgefunden hat.

Mit der anonymisierten Beantwortung der Fragen unterstützen Sie dieses EU-Bürgerprojekt. Die Statistik der Antworten aller beteiligten europäischen Städte wird bei der Veranstaltung in Ponte San Nicolo veröffentlicht.

 

Vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung.

 

https://goo.gl/forms/cO1GjcrUM1f1ZaGY2

Verschwisterungsverein Nidda befürwortet Partnerschaft mit Medvode

Fünf Mitglieder wurden von der Vorsitzenden Petra Becker (li.) und Vorstandsmitglied Monika Eckhardt (re.) geehrt: Helmut Jung, Hans-Martin Kaiser (davor), Karl-Heinz Appel, Monika Schröder und Heinrich Naumann (von links). Foto: Perez
Der Verschwisterungsverein befürwortet eine Partnerschaft zwischen Nidda und Medvode und wird deshalb der Stadt einen entsprechenden Antrag vorlegen.
 
HARB - An viele schöne Momente, aber auch einige traurige Ereignisse erinnerte die Vorsitzende Petra Becker bei der Mitgliederversammlung des Niddaer Verschwisterungsvereins, die im Bürgerhaus Harb stattfand. So erinnerte sie an den langjährigen Freund, bekennenden Europäer und ehemaligen Bürgermeister der Partnerstadt Cromer, Tony Nash, zu dessen Beerdigung eine Delegation in die englische Partnerstadt gereist war.
Weitere Reisen führten zum Jubiläum des Dorfes Roncajette in Italien, zu dem die Freunde aus Ponte San Nicolo eingeladen hatten. Petra Becker berichtete von Abstechern nach Venedig und mittelalterlich geprägten Veranstaltungen. Ein Höhepunkt war die Reise nach Slowenien, die nach Ljubljana und in die befreundete Stadt Medvode führte. Im Oktober gab es eine Fahrt nach Bad Kösen. Anlass war die Ernennung des Naumburger Doms zum Weltkulturerbe. Becker berichtete weiter von dem Besuch einer Gedenkveranstaltung in Cromer zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs.
 
 
Das gemeinsame Singen der Europahymne auf Niddas Marktplatz soll im Jahreskalender etabliert werden. Die Vorsitzende berichtete weiter über den Antrittsbesuch des neuen Vorsitzenden des Verschwisterungsvereins in Cromer, Mike Bossingham. Dieser traf sich mit Bürgermeister Hans-Peter Seum und Erstem Stadtrat Reimund Becker und führte Gespräche in der Mittelstufenschule und dem Gymnasium.
Eine Bereicherung stellten die Anekdoten und Berichte von Ulrich Vollmers dar, der Crest besucht hatte. Dass die Verschwisterung mit Leben gefüllt ist, zeigten eindrucksvoll die Berichte von Lara Eckert, Katharina Kaufmann und Mara Bonnert. Die drei Oberstufenschülerinnen hatten im Herbst in Cromer und Crest ihre Betriebspraktika absolviert und schilderten mit Fotos und Erzählungen, was sie in den Partnerstädten Aufregendes erlebt hatten.
"Die Kasse ist selbstverständlich in Ordnung", sagte Olaf Thurau, der diese mit Martin Ritter geprüft hatte. Kassenwartin Annegret Jäger hatte zuvor die Finanzlage des Vereins offengelegt.
Zu einer möglichen Städtepartnerschaft mit der slowenischen Stadt Medvode tauschten sich die Mitglieder ebenfalls aus. "Aus städtischer Sicht ist die Verschwisterung auf Sparflamme", sagte Erster Stadtrat Reimund Becker. "Die Zeit ist reif, das Thema an politische Gremien weiterzugeben", mahnte er. In einer Abstimmung sprach sich eine große Mehrheit dafür aus, dass ein entsprechender Antrag an den Magistrat formuliert wird, der die Verschwisterung mit Medvode fordert. Einstimmig wurde beschlossen, dass der Verein zudem die Stadt auffordern soll, dass diese den europäischen und Verschwisterungsgedanken stärker unterstützt und weiter forciert.
 
 
Eine Ehrung für 40-jährige Vereinstreue nahmen Karl-Heinz Appel, Ehrenbürgermeister Helmut Jung, Hans-Martin Kaiser, Monika Schröder und Heinrich Naumann aus den Händen von Petra Becker und Vorstandsmitglied Monika Eckhardt entgegen. Die Vorsitzende wies noch auf die Jahresaktivitäten 2019 hin, die auch auf der Vereinshomepage (www.twinning-nidda.de) aufgeführt sind.
 

Ponte San Nicolo lädt vom 22. bis 26. Februar für das Projekt Imagine Future ein

Hier ein paar Informationen über das Projekt. Bei Interesse bitte beim Vorstand melden. Herzlichen Dank!

IMAGINE NEXT ist ein Projekt, das IMAGINE THE FUTURE, das wir in Crest durchführen möchten, fortsetzt und die Ergebnisse der 2017 durchgeführten Umfrage kapitalisiert, um die Vision der Zukunft Europas zu aktualisieren.

Vorbereitungsphase

Vom 1. September 2018 bis 21. Februar 2019

Partnerstädte

Vorbereitende Maßnahmen werden von den Partnern geleitet, um ein stärkeres Engagement für das Projekt zu schaffen. In diese Phase sollen Bürger aus den festgelegten Zielgruppen wie Jugendliche, Erwachsene, Schüler der Grund- und Mittelschulen, Lehrer und Basisvereinigungen einbezogen werden. Es soll auch die Bürger im Hinblick auf das Treffen auswählen und vorbereiten, Wissen über das Projekt verbreiten, Stadtsitzungen oder Räte über die Zukunft Europas arrangieren, Beiträge, Meinungen, Interviews sammeln und die Reise organisieren. I Gemellaggi ernennt für jede Partnerstadt einen Ansprechpartner, der die Projektfortschritte überwacht und unterstützt.

Wie in dem Projekt "Imagine the future we want" des federführenden Partners City of Crest besteht "Imagine Next" aus einer Debatte und einer Reihe von Vorbereitungsereignissen in den Partnerstädten.

Wir schlagen eine Liste von Ereignissen vor, die an verschiedene Ziele gerichtet sein sollten: Jugendliche, Jugendliche, Kinder und Erwachsene, örtliche Vereinigungen und städtische Behörden, je nach ihren Merkmalen, z.

- die Vision eines von Lux ausgewählten Filmes,

- öffentliche Lesungen in der Stadtbibliothek oder im Leseclub und Leseseminar für Kinder oder Jugendliche

- eine obligatorische öffentliche Präsentation des Treffens für Bürger mit Beiträgen von Institutionen auf lokaler und europäischer Ebene

- Verteilung und Sammlung von Online-Fragebögen

- Präsentation europäischer Bücher

- Show für die Schulen

- Interviews auf öffentlichen Veranstaltungen: Messen, Marktplatz usw.

- Verteilung von rund 1000 Flugblättern, ua

Die Partner entscheiden, welche dieser Aktivitäten umgesetzt werden soll. Sie sind herzlich eingeladen, andere Partner über andere als die oben aufgeführten Aktivitäten zu informieren. In der Sitzung im Februar 2019 berichten die Partner über die umgesetzten Maßnahmen und deren Ergebnisse.

Außerdem sind sie herzlich eingeladen, ihre Karnevalstraditionen zu teilen und an der Karnevalsparade in Ponte San Nicolò teilzunehmen, die ihre traditionellen Kostüme trägt.

VERBREITUNG

In der Regel sollte das Projekt den Bürgern während einer öffentlichen Veranstaltung an einem beliebigen Ort, d. H. Während eines Stadtrats, einer örtlichen Messe, der High School usw., vorgestellt werden.

Die Einbeziehung des engeren Europe Direct-Desks in alle Projektphasen ist ein wichtiger Mehrwert. Lassen Sie sich vom ED unterstützen, fragen Sie nach Informationen über die Verbreitung und Verbreitung von Informationen über die Wahlen zum Europäischen Parlament und über mögliche Formate, die auf die Vorbereitungsphase angewendet werden können, und denken Sie daran, dass diese Schreibtische Zweigstellen der Europäischen Kommission sind und eine grundlegende Inspiration für alle wie EuroDesk darstellen Büros sind Schreibtische, die für die EU-Jugendpolitik zuständig sind.

Wenn möglich, beziehen Sie Mitglieder des Europäischen Parlaments und Entscheidungsträger in diese Aktivitäten ein, weil sie als erste von den Ergebnissen der Debatten profitieren, Einladungen an Jugendzentren, ältere Menschengruppen, private und öffentliche Schulen, Universitäten usw. richten.

Senden Sie uns bitte eine Kopie und Fotos der oben genannten Aktivitäten / Publikationen, damit wir die Aktivitäten der Partnerstädte an verschiedenen Orten nachweisen können.

Für eine erfolgreiche Verbreitung empfehlen wir, dass die Partner einen Mitarbeiter oder einen Pressesprecher ernennen, der mit der Durchführung der oben genannten Kommunikationsmaßnahmen beauftragt ist. Der Beauftragte sorgt für die Kommunikation des Projekts mit den Medien, die Erstellung von Pressemitteilungen und im Allgemeinen Informationen über das Projekt während aller Projektphasen über FB, Twitter, Stadtwebsite, Radio, TV usw., sodass Informationen vor Ort erreicht werden können. regionales und nationales Publikum.

Teilnehmerauswahl

Imagine Next plant, möglichst viele Personen in den Dialog über die Zukunft Europas einzubinden, insbesondere Euroskeptiker und Euroneutiker.

Wir empfehlen, möglichst Teilnehmer auszuwählen, die aus benachteiligten Verhältnissen stammen und die Bereitschaft zeigen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Möglicherweise sollten ein oder zwei Entscheidungsträger die Teilnehmer begleiten, um die Ansichten der Teilnehmer zu sammeln und in eine Vision für wirksame Maßnahmen auf lokaler Ebene umzusetzen.

Die vorläufige Verteilung der Teilnehmer, die wir nach Alter, Geschlecht und deren Anzahl vorschlagen, wird im Folgenden beschrieben.

Bitte kontaktieren Sie uns für die endgültige Teilnehmerzahl aus Ihrer Stadt.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

ENTWURF EINES TREFFPROGRAMMS

vom 22. bis 26. Februar 2019

Freitag, 22. Februar

Ankunft der Delegationen, Vorstellung des Programms, Begrüßung des Bürgermeisters, Verteilung in Gastfamilien

Samstag, 23. Februar

Präsentation der vorbereitenden Aktivitäten, Rückerstattung der Ergebnisse der Interviews / Fragebögen, Gespräch mit einem MdEP und den Vertretern der Stadt, Diskussion der Wahlen zum EP

Sonntag, 24. Februar

Karnevalsumzug, Abendshow

Montag, 25. Februar

Willkommen in der Provinz Padua, Austausch von Geschenken

Caffè Europa

Dienstag, 26. Februar

Abfahrt

Herr Nejc Smole wurde erneut zum Bürgermeister der Gemeinde Medvode gewählt

Nun laden Sie Freunde aus Nidda zum Weihnachtsmarkt nach Medvode vom 14. Bis 16. Dezember ein. Bei Interesse, bitte melden.

Slowenien ist eine Reise wert!

Diese Erfahrung konnte eine Delegation des Verschwisterungsvereins Nidda machen.

Zu den Partnerstädten von Nidda, Crest/Frankreich, Cromer/England, Weißenstein/Österreich und Bad Kösen/Thüringen besteht seit vielen Jahren ein intensiver Kontakt. „So haben wir bei Zusammenkünften in Crest auch immer wieder Freunde aus Medvode/Slowenien und aus Ponte St. Nicolo in Italien kennengelernt“, so die Vorsitzende Petra Becker.

Nachdem aus Medvode/Slowenien bereits mehrmals eine Delegation in Nidda zu Besuch war stand ein Gegenbesuch an. Der Verschwisterungsverein organisierte daher für 26 Personen aus Nidda die Kurzreise. Am Anreisetag wurden die Niddaer  in einem idyllisch gelegenen Landgasthaus vom Organisationskomitee des Verschwisterungsvereines und deren Vorsitzenden, Nada Preseren, empfangen. Sowohl Bürgermeister Nejc Smole, als auch seine Vertreterin Darinka Verovsek hatten sich Zeit genommen um an dem gemeinsamen Abendessen und an den regen Gesprächen teilzunehmen. Ljubljana ist nur 15 km von Medvode entfernt und so war die Gruppe in einem Hotel am Stadtrand untergebracht. Am ersten Tag besuchte man zunächst Sloweniens Hauptstadt, die als Universitätsstadt mit ehrwürdigen Fassaden, eindrucksvollen Brücken und mit sehr vielen Grünflächen nicht umsonst im Jahre 2016 offiziell zur „grünen Hauptstadt Europas“ erklärt wurde.

Der Fluss Ljubljanica schlängelt sich durch die Stadt, an deren Ufern sich unzählige Cafes, Restaurants und Außenterrassen säumen, die zum verweilen einladen. “Eine Führung durch die Altstadt, mit der Standseilbahn zur Burg, die großartige Aussicht zu genießen sowie eine Bootsfahrt standen auf dem Programm. Besonders die „offene Küche“ an den Arkaden des Zentralmarktes waren beeindruckende Erlebnisse der Reise“, so Petra Becker. Am zweiten Aufenthaltstag ging es nach Medvode, das geographisch zwischen lieblichen Berglandschaften vor den Toren der Hauptstadt liegt. Von den dortigen Freunden wurde  ein herzlicher Empfang geboten, und ein Stadtrundgang organisiert. Das Kulturzentrum, Jugendzentrum, Sportstätten am See, eine Behindertenwerkstatt wurden vorgestellt. Schöne Ausblicke in die Landschaft sowie die bunte Pflanzenwelt konnte die Gruppe auf einer kleinen Wanderung zur St. Jakoba Kapelle erleben. „Auch kulinarisch haben die Gastgeber uns einiges geboten“, so Petra Becker. Ein Empfang im Rathaus stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Der Bürgermeister Nejc Smole hielt eine Ansprache, der Erste Stadtrat, Reimund Becker bedankte sich für den herzlichen Empfang und er stellte die Niddaer Delegation kurz vor. Es wurden Geschenke ausgetauscht und in den Redebeiträgen vor allem die Bedeutung der Freundschaften in Europa bekräftigt. Übereinstimmend waren alle der Meinung, dass gerade persönliche Freundschaften dazu beitragen, damit ein starkes Europa eine Zukunft hat. Der Stadtlauf in Medvode, ein Fest vor dem Rathaus mit Musik und eine reiche Auswahl an Essen und Trinken beendeten den Besuch in den Abendstunden. Die Busreise führte auf dem Nachhauseweg noch an dem schönen Bleder See vorbei. „Slowenien, ein sehr sauberes Land mit schönen Landschaften und freundlichen Menschen, das werden wir öfters besuchen,“ resümierten die Teilnehmer.

Einladungen aus den Partnerstädten / befreundeten Städten

Ponte San Nicolo lädt am 3. November 2018 zum traditionellen Abendessen ein. Es wird eine gute Gelegenheit sein, einige Zeit zusammen zu verbringen und eine oder mehrere traditionelle Gerichte aus den Partnerstädten zusammen mit einigen italienischen Spezialitäten zu probieren.

Im Februar 2019 findet dann das europäische Projekt „Imagine Next“ in Ponte San Nicolo statt. Genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

Bei Interesse bitte melden!

Antrittsbesuch und Pläneschmieden in Nidda

Neuer Vorsitzender des Verschwisterungsvereins Cromer besucht Nidda

Nidda (per). Der Verschwisterungsverein in Niddas englischer Partnerstadt Cromer hat einen neuen Vorsitzenden. Mike Bossingham und seine Frau Ann aus dem schönen Seebad in Norfolk weilten für zwei Tage zu einem Antrittsbesuch in Nidda. Die englischen Gäste wurden von der Vorsitzenden des Niddaer Verschwisterungsvereins Petra Becker in ihrem Zuhause begrüßt und beherbergt. Die Vorstandsmitglieder des Vereins gestalteten ein abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm in Nidda und Bad Salzhausen, bei dem die Engländer in geselliger Runde auch die kulinarischen Vorzüge der Region und auch das süffige „Traube-Bier“ kennenlernten. Bürgermeister Hans-Peter Seum empfing das Ehepaar Bossingham im Rathaus zu einem kurzen Austausch, in dessen Verlauf sich der neue Vorsitzende der Twinning Association, der in Cromer auch Mitglied des „Town Council“ ist, ins Goldene Buch der Stadt eintrug. Auch die Mittelstufenschule und das Gymnasium besuchte Bossingham in Begleitung einer Abordnung des Niddaer Verschwisterungsvereins. Dort wurden gemeinsam in langen Gesprächen Ideen ersonnen, wie man den Austausch zwischen den Schulen in Cromer und Nidda wieder mit neuem Leben füllen kann. Die englischen Gäste zeigten sich von der Gastfreundschaft, dem schönen Wetter und den vielen neuen Eindrücken begeistert und luden zum baldigen Gegenbesuch ein: „Hope to see you soon in Cromer“, hieß es beim Abschied in Richtung Frankreich, wo sich das Ehepaar Bossingham als nächstes in der gemeinsamen Partnerstadt Crest vorstellen wird.

Tony Nash – ehemaliger Bürgermeister der Partnerstadt Cromer (England) verstorben

Mit großer Trauer mussten wir erfahren, dass unser Freund aus Cromer, Tony Nash, am 28. Februar 2018, nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.

 

Mit Tony Nash verlieren wir einen der „Gründerväter“ der Städtepartnerschaft mit Cromer, die seit 1998 offiziell besteht. Erste Kontakte konnten seit 1980 in der Partnerstadt Crest (Frankreich) geknüpft werden. In den folgenden Jahren setzte sich Tony Nach dafür ein, dass aus der Städtepartnerschaft Crest – Cromer eine „Dreier- Partnerschaft“ wurde. Tony Nash weilte bereits vor der offiziellen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden des Öfteren in Nidda und hielt enge Kontakt zu Rolf Nieke und Georg Wegner. Tony Nash trug maßgeblich dazu bei, dass die Verschwisterung am 23. Mai 1998 in Cromer realisiert werden konnte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Sicherung des Friedens in Europa.

 

Im Namen der städtischen Gremien der Stadt Nidda, sowie des Verschwisterungsvereins Nidda, sprechen wir den Angehörigen, sowie der Stadt Cromer, unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

 

Wir waren alle schockiert, als wir diese traurige Nachricht erhielten und werden sein Wirken stets in Ehren halten und ihn nicht vergessen. Ein letzter Dank auf diesem Wege.

1100 Jahre Roncajette

"1100 Jahre Roncajette" Party - Einladung

Die Stadtverwaltung freut sich, zwei Vertreter für jede Partnerstadt zu dem mittelalterlichen Fest "1100 Jahre Roncajette" einzuladen, das vom 20. bis 22. April 2018 stattfindet. Die Gastfreundschaft wird vom Verein "I Gemellaggi" von Ponte San Nicolò garantiert .

An das Programm angehängt. Am Freitag, den 20. oder Samstag, den 21. April ist ein Besuch des Botanischen Gartens (Unesco-Kulturerbe) oder alternativ der Universität von Padua (Galileo Galilei Stuhl und Anatomisches Theater) geplant.

In der Hoffnung, dass diese Initiative Ihr Interesse wecken wird, freuen wir uns auf eine freundliche Rückmeldung, die wir aus organisatorischen Gründen bis zum 20. März erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

DER BÜRGERMEISTER

(Enrico Rinuncini)

 

 

Laugenbrezel hoch im Kurs

 

SCHÜLERAUSTAUSCH 15 Jugendliche aus Crest zu Besuch am Gymnasium Nidda / Empfang im Rathaus

NIDDA - (pez). „Bienvenue à Nidda“ hieß es jetzt für 15 Austauschschüler aus dem französischen Crest, die nach Nidda gekommen waren, um Schüler des Gymnasiums zu besuchen. Französischlehrerin Annette Papp hatte mit ihrem französischen Kollegen, dem Deutschlehrer Quentin Kouame vom „Collège Saint Louis“, die aufwendige Organisation des Schüleraustauschs in Angriff genommen. Ebenfalls dabei war die französische Englischlehrerin Isabelle Mjes, für die sich Marion Scherpf vom Gymnasium als Gastgeberin zur Verfügung gestellt hatte.

„Wer passt zu wem?“ Diese Frage hatte man im Vorfeld mithilfe von Steckbriefen der Schüler gelöst. Denn anhand von ähnlichen Interessen ließen sich die möglichst passenden „correspondants“ finden. Ein bisschen Kribbeln im Bauch verspürten aber wohl alle Beteiligten beim ersten Treffen am Bahnhof.

Dann wurden schüchtern erste Wangenküsse verteilt, Hände geschüttelt – und losging es in die noch unbekannten Gastfamilien. Im Römerkastell Saalburg erwartete die 12-bis 15-Jährigen am nächsten Morgen ein spannendes Aktivprogramm. Neben dem Bilden von Schildkrötenformationen wie bei den römischen Legionären, konnten sich die Jugendlichen im Bogenschießen üben. Zum Geocaching in Bad Salzhausen begrüßte am nächsten Tag Niddas Erster Stadtrat Reimund Becker die Schüler. Zur Stärkung nach der spannenden digitalen Schatzsuche durch den Kurpark gab es heißen Punsch und Brezeln. Dann ging es gemeinsam zur temperamentvollen Aufführung der irischen Schauspieltruppe Wilde Shamrock Touring Theatre, die gerade am Gymnasium gastierte.

Dank an Lehrer

Zu einem Empfang im Rathaus hatte Bürgermeister Hans-Peter Seum die internationale Gruppe eingeladen. Er freute sich über das Interesse der jungen Leute an dem Austausch im Sinne des europäischen Gedankens und ließ als Begrüßungsgeschenk Schlüsselbänder der Stadt verteilen. Auch Karin Naumann, Stadträtin Ute Kohlbecher und Diana Perez vom Vorstand des Verschwisterungsvereins begrüßten die Schüler aus Crest in der Partnerstadt. „Wir danken vor allem den Lehrern für ihr großes Engagement, dass dieser Austausch zustande kommt und euch Schülern, dass ihr dabei seid. Ihr seid die Zukunft Europas.“ Annette Papp, die die Ansprachen übersetzte, dankte im Gegenzug Bürgermeister und Vereinsvertretern und dem Verschwisterungsverein der Stadt Crest für die Unterstützung bei der Suche nach Gastfamilien. Da sich 30 Niddaer Jugendliche – doppelt so viel wie benötigt – als Gastgeber gemeldet hatten, konnte nicht jedem Schüler ein Austauschschüler zugeteilt werden. Dank der Unterstützung des Verschwisterungsvereins in Crest mit seiner Vorsitzenden Jann White wurde jedoch jedem deutschen Schüler eine Gastfamilie in Crest zugesagt. Und natürlich waren auch die Schüler ohne französischen Gast bei allen Aktivitäten dabei.

Mit einem Besuch im Frankfurter Zoo und anschließender ausgiebiger Gelegenheit zum Shopping in Frankfurt endete das offizielle Programm. Die Gestaltung des Wochenendes lag in den Händen der Gastfamilien, die sich Einiges einfallen ließen, um die Franzosen zu unterhalten. Der Besuch des Mathematikums in Gießen stand dabei hoch im Kurs. Es wurden Bowling- und Kartbahnen besucht, rasantes „Lasertag“ oder auch Einkaufsbummel und private Treffen der Schüler organisiert. Ob mit Schnitzeln oder deftigem Schweinebraten – auch kulinarisch wurden die Schüler ein Stück weit mit deutscher Kultur vertraut gemacht. Als beliebtester Snack bei den jungen Franzosen erwiesen sich jedoch Laugenbrezeln, die einige sogar zum Abschied noch einmal als Mitbringsel für die Familie einpackten.

Nach sechs aufregenden Tagen hieß es dann Abschied nehmen. Bei den letzten gemeinsamen Fotos und Selfies wurde so manche Träne verdrückt, bevor sich der Zug mit den abreisenden Franzosen in Bewegung setzte. Doch zuvor hieß es zuversichtlich „on se verra“ – „wir werden uns sehen“, denn schließlich steht im Mai kommenden Jahres der Gegenbesuch der Niddaer Gymnasiasten in Crest an.

Savoir vivre und slowenisches Temperament

Gäste aus Crest und Medvode zu Besuch beim Fest der Kulturen

Nidda (per). Zum „Fest der Kulturen“ begrüßte der Verschwisterungsverein Freunde aus Frankreich und Slowenien. Schon am frühen Freitagvormittag reiste die siebenköpfige Delegation aus Medvode an. Bei einem Empfang im Rathaus erfuhren Bürgermeister Hans-Peter Seum und Erster Stadtrat Reimund Becker von Vizebürgermeisterin Darinka Verovsek viel Wissenswertes aus der Stadt, die nur 15 Kilometer entfernt von Ljubljana liegt und touristisch einiges zu bieten hat. Medvode ist bereits mit Niddas französischer Partnerstadt Crest verschwistert. Stadträtin Ute Kohlbecher, die die slowenische Delegation im Namen des Verschwisterungsvereins betreute, schwärmte von der schönen Gegend, die sie bereits besucht hat. Nach einer Besichtigung des Rathauses und einem Abstecher in Niddas „Traube“ ging es in das Keltenmuseum nach Glauberg. Am Abend hieß es dann im Bürgerhaus „bien venue à Nidda“ für 33 Gäste aus Crest. Bei einem Imbiss wartete auf die Ankömmlinge eine musikalische Überraschung. So gaben die Musiker des NCV Fanfarenzugs ein spontanes Begrüßungsständchen. Für Begeisterung und orientalische Einstimmung auf das Fest der Kulturen sorgte die Musikgruppe des Alevitischen Kulturzentrums Friedberg, die ebenfalls gerade im Bürgerhaus probte, mit ihrem Baglama-Orchester und Gesang.

„SPA“ in der Justus-Liebig-Therme von Bad Salzhausen war am Samstagvormittag die beste Alternative zum Regenwetter, und wurde begeistert angenommen. Beim Fest der Kulturen begrüßte die Vorsitzende des Verschwisterungsvereins, Petra Becker, die europäischen Gäste von der Bühne aus. Carole Brunel aus Crest und Darinka Verovsek erhielten für ihre Grußworte herzlichen Applaus. Am Stand des Verschwisterungsvereins präsentierten die Gäste aus dem Departement Drôme einen Hauch von „savoir vivre“ in Form von köstlichen Häppchen mit Tapenade und dazu „vin rouge“. Apfel in Form von Schnaps und Saft konnte bei den slowenischen Gästen verkostet werden. Dazu gab es das Festtagsgebäck „Potica“ oder deftige Krainer Wurst und verschiedene Käse. Der temperamentvolle Musiker Mako Susnik erwies sich als großartiger Entertainer. Nicht nur am Stand des Verschwisterungsvereins sondern auch später in der „Traube“ animierte er die internationale Gruppe zum Mitsingen, Tanzen und Schunkeln. Mit seiner Frau Jelka präsentierte er zudem die farbenfrohe Landestracht. Nach einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag ging es zu Fuß oder mit dem Bus nach Bad Salzhausen, wo im Kurpark bei schönstem Wetter Leckeres vom Grill die Gäste erwartete. Danach musste man die Gäste aus Slowenien schweren Herzens verabschieden. „Come to visit us in Medvode“, luden diese ihre neuen Niddaer Freunde herzlich ein. Aufnahmen und Interviews aus Nidda werden schon demnächst in Medvodes Fernsehsender zu sehen sein. Großen Zuspruch erfuhren die Führungen durch den Skulpturenpark mit Matthias Weidmann und Axel Guber vom Verein Kunst:Projekt e.V. Als Abschluss des Tages stand noch der Besuch im Vulkaneum in Schotten an, bevor es zum Abendessen in die Gastfamilien ging. Mit einem Abschiedslied verabschiedeten sich die französischen Gäste am nächsten Morgen. „Bon voyage“ winkten die Gastgeber dem hupenden Bus noch lange hinterher. Ohne deren Gastfreundschaft und die Helfer im Hintergrund wäre dieser Besuch nicht möglich gewesen, betonen die Verantwortlichen des Verschwisterungsvereins. Als unermüdliche Dolmetscher waren Marina Ulfikowski-Martin vom Vorstand des Verschwisterungsvereins, Hans Kaiser, Klaus Martin und Andreas Döring im Einsatz.

Weitere Fotos und Videos sind auf der neuen Facebookseite des Verschwisterungsvereins zu sehen.